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VB-ARCHIV
TEXTE, EINFÜHRUNGEN DER VOLKSBÜHNE BREMEN ![]() 27.12.2006 |
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...eine Einführung in das Stück Pelleas und Melisande Oper in vier Akten Musik von Claude Debussy Text von Maurice Maeterlinck Als Pelleas sich im vierten Akt von Claude Debussys Oper endlich seine Liebe zu Melisande, der Frau seines Bruders. Golaud, eingesteht, ist es längst zu spät. Rettungslos in die eigenen Gefühle verstrickt laufen alle auf die Katastrophe zu - obwohl doch alles wie ein Märchen begonnen hatte: Eine wunderschöne junge Frau wird von einem Prinzen weinend an einer Quelle im Wald gefunden, Melisande folgt Golaud auf sein Schloss, und sie werden ein Paar. Melisande kommt in eine Weit, die von Krieg und Untergang bedroht ist. Der alte König Arkel, seine Schwiegertochter Geneviève, ihre Söhne Golaud und Pelleas, sie alle haben sich verschanzt abgeschottet gegen die. Außenwelt. Melisande, die Fremde, wird zur Projektionsfläche für die, Hoffnung auf eine längst verlorene Zukunft. Bald aber fürchtet Golaud, sein jüngerer Bruder Pelleas könne Gefallen an Melisande finden. Misstrauen und unterdrückte Aggression brechen sich schließlich Bahn Text und Musik schaffen eine faszinierende Sphäre unterschwelliger Geheimnisse, wobei Debussys Musik eng dem Klang und dem Rhythmus der- französischen Sprache folgt. Konstanze Lauterbach inszenierte dieses 1902 in Paris uraufgeführte Schlüsselwerk des musikalischen Dramas, das noch nie in Bremen zu sehen war. Nach "Ariane et Barbe-Bleu" führt sie damit erneut Regie bei einem Musiktheaterwerk nach einem Text des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck.
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